Po-Double statt Double-Po

2 Aug

Po-Double statt Double-Po? Foto-Quelle: http://www.pixelio.de

Die Frage ist: was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Po-Double und einem Double-Po?

Ganz einfach wenn man als Promi seinen Allerwertesten in die Kamera halten muss, im besten Falle noch unbekleidet, sollte dieser – dem gängigen Schönheitsideal entsprechend – leidlich attraktiv sein. Anderen Falls benötigen Promis – Mann wie Frau gleichermaßen – ein Po-Double, eine Person nämlich, die die Kastanien aus dem Feuer holt sprich den eigenen Popo in die Linse hält.
Ein „Double-Po“ dagegen ist ein Po, der aus 4 statt aus 2 Pobacken besteht, weil er eindeutig zu groß sprich überproportioniert ist. Sein kleiner Bruder wird in Insider-Kreisen liebevoll „Plattarsch“ genannt und ist zweifelsfrei zu klein also unterdimensioniert. Für beides gibt es eingangs beschriebenes Po-Double.
Die Reihe der Promi-Namen, die sich für „gefährliche“ NacktPoAufnahmen doublen lassen wie früher die Musketiere in den Fecht- und Reitszenen der Mantel- und Degenfilme, ist lang und berühmt. Keira Knightley und auch Natalie Portman sollen es getan haben. Julia Roberts ebenfalls – für sie soll „nackt“ sogar generelles Tabu sein. Und selbst die Frau, die uns alle über „Sex And The City“ aufklären soll, Sarah Jessica Parker alias Carrie Bradshaw scheint in diesen Dingen alles andere als abgeklärt. Glaubt man der einschlägigen Presse, gelten dagegen beispielsweise Sharon Stone und Kate Winslet als  mutig zeigefreudig und durchaus sehenswert.
Was sollen bitte die Promis machen, die live auftreten? Zugegeben die sind zwar nicht unbedingt völlig nackt, aber wenn wir an Live-Acts von J.Lo, Shakira & Co denken, fallen uns spontan knackige Hintern mit wenig Stoff drumherum ein, die sich speckfrei rütteln und schütteln. Die können nicht mal eben ein Double für sich tanzen lassen, um eventuelle Cellulite oder Dehnungsstreifen (allgemein auch Schwangerschaftsstreifen genannt) zu kaschieren. In so fern hat die Promidame mit Liveappeal endlich auch mal was mit der „Ottilie Normalverbraucherin“ gemeinsam; die tägliche Pein des guten Aussehens zu liebe permanent auf sich achten zu müssen.

 

So bleibt ihr wie uns nichts anderes übrig, als gegen die Po-Alterungs-Erscheinungen anzukämpfen und das im wahrsten Sinn des Wortes, denn einen gepflegt-geilen Poschi muss man sich eben hart durch bewusste Ernährung und regelmäßiges Fitnesstraining erkämpfen.

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